Sonja - FHR-Absolventin

Relativ zeitnah nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich bemerkt, dass das noch nicht alles gewesen sein kann. Von einer Bekannten habe ich erfahren, dass es die Möglichkeit gibt, das Abitur berufsbegleitend nachzuholen.

Das brachte für mich vor allem den Vorteil mit sich, dass ich meinen Job weiter ausüben und Geld verdienen konnte. Die Berufserfahrung die man 'nebenbei' sammeln kann, ist unbezahlbar! Am AGO schätze ich vor allem, dass es eine Bildung für Erwachsene ohne kindische Regeln und Vorgaben ist. Außerdem wird sehr stark auf voll berufstätige Schüler eingegangen. Zu spät zu kommen sollte zwar nicht die Regel sein, jedoch wird immer Verständnis seitens des Lehrerkollegiums gezeigt.

Jedem sollte aber von Beginn an klar sein, dass das AGO kein Zuckerschlecken ist. Sehr oft kam ich an meine Belastungsgrenze, vor allem weil ich meine Arbeitsstunden tagsüber nicht reduzieren konnte. 15-16-Stunden Arbeitstage waren der Alltag.

Sehr schnell war bei mir klar, dass ich über meinen Arbeitgeber ein Duales Studium schnellstmöglich beginnen konnte, weshalb ich das AGO nach Klasse 12 im Juli 2013 mit der Fachhochschulreife verlassen habe.

Im Anschluss habe ich im dualen System den Studiengang zur Textilbetriebswirtin (BTE) absolviert und das Studium sehr erfolgreich beendet.

Ich kann das AGO definitiv weiterempfehlen, der Wille muss jedoch vorhanden sein, um sich immer wieder selbst motivieren und die lange Zeit durchstehen zu können.


Sonja Fischer, 22 Jahre, Abschluss: Fachhochschulreife (2013)